
Gummikompensatoren DN65 werden oft an den Pumpen der Pumpenstationen und Kesselanlagen verwendet. Zu weiteren Einsatzgebieten gehören Warm- und Kaltwasserleitungen, Öl- und Erdölleitungen sowie Objekte der chemischen Industrie.
Vorteile bei der Verwendung:
Zur Einschränkung von Ausdehnungshub des Gummikompensators DN65 sowie zur Senkung der Belastungsraten an der Rohrleitung, können die Kupplungsstifte verwendet werden.
Beim Betrieb dieser Art des Kompensators unter Bedingungen mit negativen Druckwerten (Unterdruck) kann der Einbau von einem steifen Stützring zur Erhöhung von Festigkeitseigenschaften eingesetzt werden.

Der Stützring aus Stahl wird aus massivem Spanndraht hergestellt.
Der Verstärkungskord stellt entweder Nylon-Gewebe oder Armierungsgewebe dar.
Innen- und Außenschicht des Gummikompensators DN65 können sowohl gleiche als auch unterschiedliche Zusammensetzung haben, abhängig von den klimatischen Betriebsbedingungen sowie vom Betriebsmedium. In der Regel werden diese aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, für Wasser und unkorrosive Betriebsmedien geeignet) oder aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk - öl- und kraftstofffester Gummi, für ölhaltige Erzeugnisse geeignet) hergestellt.
Gummikompensatoren werden meist mit Flanschen aus verzinktem Stahl S235JR, oder aus Edelstahl 1.4301 komplettiert.
Für die Wahl von Materialen, die für Fertigung von Gummikompensator DN65 eingesetzt werden sollen, sind folgende Faktoren von entscheidender Bedeutung:
Weitere Verkleidungsvarianten der Innen- und Außenschichten des Gummikompensators DN 65 sind möglich.
Das EPDM, also Ethylen-Propylen-Kautschuk, ist das am häufigsten verwendete Material für den Balg eines Gummikompensators DN 65. EPDM ist für folgende Betriebsmedien geeignet:
Trinkwasser, kalte und warme Abwässer, Meereswasser, Kühlwasser, Wasser mit chemischen Reinigungszusätzen, Säuren und Alkalien in geringer Konzentration, Salzlösungen, Sekundasprit, Ester und Ketone.
Arbeitstemperatur: -40 bis +100°С, kurzzeitig: +110°С.